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Wie wird die Leihmutterschaft als Methode der assistierten Reproduktion vom psychologischen Standpunkt aus betrachtet?

durch Dr. Amalia Bayonas.
Letzte Aktualisierung: 17/08/2015

Meiner persönlichen Meinung nach stellt diese Methode einen wissenschaftlichen Fortschritt dar und ist etwas das sich nicht aufhälten last.

Warum haben wir kein Problem damit, dass eine Frau ihr eigenes Kind zur Adoption freigibt, aber finden es anstößig, wenn sie ihre Gebärmutter anbietet um das Kind für andere Personen auszutragen? Warum betrachten wir es als etwas Normales, wenn jemand mit einem fremden Organ lebt und können es nicht verstehen, wenn jemand ein fremdes Kind zur Welt bringt? Ich kann es nachvollziehen, dass sich die Gesellschaft am Anfang erschreckt; wenn man aber das Thema verantwortungsvoll angeht, ethische Prinzipien und Gesetze einhält, die in vielen Ländern Leihmutterschaft erlauben, sollte es nicht etwas anderes oder “schlimmeres” sein als die Gametenspende oder die assistierte Reproduktion selbst.

Ich glaube, dass im Mittelpunkt all dessen die biblische Angst steht, vom Baum des Guten und Bösen zu essen, die göttliche Kraft zu haben Leben zu geben, und es gibt viel mehr Widerstand aus religiösen als aus medizinischen, sozialen oder legislativen Gründen.

Natürlich ist es notwendig, Handelsmissbrauch oder reproduktive Ausbeutung in Ländern ,die sich in einer schlechten wirtschaftlichen Situation befinden, zu verhindern, denn es geht um die Würde des menschlichen Lebens.

Für Sie empfohlen: Was ist eine Leihmutterschaft?.

Dr. Amalia Bayonas
Dr. Amalia Bayonas
Psychologin
Abschluss in Psychologie an der University of Miami, Florida, mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in der Behandlung psychologischer Aspekte, die sich auf Patienten mit assistierter Reproduktion beziehen und diese betreffen. Durchführung von Workshops und Vorträgen mit Patienten und Fachleuten, Forschungsarbeiten und Präventionskampagnen sowie emotionales Wohlbefinden. Verantwortlich für das psychologische Kabinett des FIV Valencia.
Zulassungsnummer: PV 3734
Psychologin. Abschluss in Psychologie an der University of Miami, Florida, mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in der Behandlung psychologischer Aspekte, die sich auf Patienten mit assistierter Reproduktion beziehen und diese betreffen. Durchführung von Workshops und Vorträgen mit Patienten und Fachleuten, Forschungsarbeiten und Präventionskampagnen sowie emotionales Wohlbefinden. Verantwortlich für das psychologische Kabinett des FIV Valencia. Zulassungsnummer: PV 3734.
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