Leihmutterschaft in den USA: Kosten, Rechtslage und Bedingungen

durch (gynäkologe), (projektmanagerin von babygest) Und (babygest staff).
Aktualisiert am 02/12/2019

Die USA ist das erfahrenste Land in Bezug auf die Leihmutterschaft Der Begriff Leihmutterschaft ist irreführend, da nicht die Mutterschaft, also das "Muttersein" verliehen wird, sondern die Fähigkeit zu gebären. Daher kann anstelle von einer Leihmutter auch von Leihgebärender gesprochen werden.

Obwohl die Kosten in den USA höher ausfallen, sorgt die dortige Rechtslage dafür, dass das Land zum sichersten Land in Sachen Leihmutterschaft gehört. Kalifornien und Illinois sind unter anderem die gefragtesten Bundesstaaten, da die Rechtslage die Leihmutterschaft ausdrücklich erlaubt.

Im Anschluss finden Sie ein Inhaltsverzeichnis mit allen Punkten, die wir in diesem Artikel behandeln.

Gibt es irgendein Gesetz zur Leihmutterschaft?

Das Gesetz, das die Leihmutterschaft in den Vereinigten Staaten regelt, ist uneinheitlich, da jeder Staat über seine eigenen Einschränkungen und Bedingungen verfügt.

Es gibt Gebiete, die diese Praxis ausdrücklich verbieten und andere die sie offenkundig zulassen. Jedoch ist die Haltung der meisten Staaten, auch wenn keine eindeutige Rechtslage herrscht, positiv gegenüber Leihmutterschaft eingestellt.

Im Allgemeinen handelt es sich um Staaten, in denen die Leihmutterschaft erlaubt oder zumindest geduldet wird; die Form der Leihmutterschaft ist die gestationelle Leihmutterschaft, auch totale oder komplette Leihmutterschaft genannt, bei der die Leihmutter ihr genetisches Material nicht miteinbringt, sondern nur das Kind der Wunscheltern austrägt.

Die Leihmutterschaft ist die komplexeste Methode in der assistierten Reproduktion. Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich in erfahrene Hände begeben. Wenn Ihnen keine vertrauenswürdige Unternehmen bekannt sind, zeigt Ihnen dieses Tool welche Länder für Ihr Familienmodell infrage kommen und stellt Ihnen einen personalisierten Bericht zur Verfügung sowie einen Kostenvoranschlag zur Orientierung.

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Nationalität und Vaterschaftsanerkennung

Um die Unterschiede, die wir im Folgenden zwischen den verschiedenen Staaten der USA vorstellen werden, besser zu verstehen, erklären wir Ihnen nun, wie die Kindschaft zwischen dem Baby und den Wunscheltern normalerweise in den Vereinigten Staaten anerkannt wird.

Alle Kinder, die auf US-Territorium geboren wurden, haben Anspruch auf die US-Staatsbürgerschaft, d.h. sie gelten als vollwertige US-Bürger, auch wenn die Eltern eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzen. Danach erhalten die Kinder auch die deutsche Staatsbürgerschaft, da sie deutsche Eltern haben.

Bei einer Reise in die USA um sich einem Leihmutterschaftsprozess zu unterziehen, gibt es zwei grundlegende Elemente, die den endgültigen Behandlungserfolg bestimmen werden: 1) Die pre-birth oder und 2) die post-birth order. Ihre Ausstellung erfolgt aus folgenden Gründen:

  • Den Wunscheltern wird garantiert, dass sie als die rechtlichen Eltern des Kindes gelten.
  • Der Leihmutter und deren Ehemann (falls vorhanden) werden jegliche Rechte oder elterliche Pflichten abgesprochen.

Einfach ausgedrückt ist eine birth order ein Rechtsdokument das die Vaterschaft des Kindes bestimmt.

Je nach Staat, in dem die zukünftigen Eltern den Leihmutterschaftsprozess durchführen, kann der Prozess der pre-birth order etwa im vierten Monat der Schwangerschaft beginnen und im siebten Monat unterschrieben werden, oder man wartet auf die Geburt, um den Gerichtsprozess einzuleiten der die Kindschaft bestimmt.

Jedoch sollte bedacht werden, dass, auch wenn wir uns in einem Staat wie Kalifornien befinden, in dem die pre-birth order erlaubt ist und die Wunschväter als rechtliche Eltern betrachtet werden auch vor der Geburt, ist die Order ist nach der Geburt gültig.

„Leihmutterschaftsfreundliche“ Staaten

In den Vereinigten Staaten gibt es kein einheitliches Gesetz zur Leihmutterschaft. Jeder Staat handhabt die Rechtslage unterschiedlich, entweder durch Gesetz oder Fallrecht.

Das Fallrecht oder case law besteht darin, dass ein Urteil mithilfe früherer Rechtsprechung zu vorangegangen vergleichbaren Fällen gefällt wird.

Der Großteil der Staaten begünstigt die Praxis dieser Form der assistierten Reproduktion. Diese nennt man Leihmutterschaftsfreundliche“ Staaten. Jedoch haben alle weder eine geregelte Rechtslage noch dieselben Bedingungen. Aus diesem Grund unterscheiden wir zwischen:

  • Die Staaten, die die Leihmutterschaft in ihren Gesetzestexten erwähnen
  • Die Staaten in denen Leihmutterschaft üblich, aber nicht ausdrücklich gesetzlich geregelt ist

„Leihmutterschaftsfreundlich“ mit Rechtslage

Diese Staaten beziehen sich in ihren Satzungen auf die Leihmutterschaft, die mehr oder weniger genau geregelt wird.

Einige sind dabei besonders tolerant und erlauben allen Familienmodellen uneingeschränkt den Zugang zur Leihmutterschaft. Sie erteilen eine pre-birth order, welche die Wunscheltern direkt als die rechtlichen Eltern anerkennt, unabhängig davon, ob sie die Gameten gespendet haben oder nicht.

Dies ist der Fall in Kalifornien, Connecticut, Delaware, Maine, Nevada, New Hampshire, Washington und dem District of Columbia.

Andere Staaten verfügen auch über ein Gesetz, stellen aber einige Bedingungen auf: so muss beispielsweise das Paar verheiratet sein, so dass die pre-birth order beide als legale Eltern des Kindes erwähnt.

Dies ist der Fall in Arkansas, Florida, Illinois, North Dakota, Texas, Utah oder West Virginia.

Leihmutterschaftsfreundlich' ohne Rechtslage

Eine Mehrheit der US-Bundesstaaten erwähnt die Leihmutterschaft nicht in ihren Statuten. Daher unterliegt die pre-birth oder post-birth oder der Entscheidung des Gerichts.

In der Praxis haben sich diese Staaten jedoch als zuverlässig erwiesen und den Status leihmutterschaftsfreundlich erhalten.

Zum Beispiel werden Oregon und Rhode Island aufgrund ihrer Toleranz oft genauso als attraktiv und sicher wie Kalifornien angesehen.

In anderen Staaten kann sich das Gerichtsurteil nur auf die Anerkennung des biologischen Vaters beschränken, so dass ein zweistufiges Adoptionsverfahren seitens der Wunschmutter oder des anderen Wunschvaters (bei homosexuellem Paar) erforderlich wäre. Manchmal kann die Anerkennung der Vaterschaft durch eine pre-birth order je nach Gericht, das das Urteil erlässt, erheblich variieren.

Dies ist der Fall in Alabama, North Carolina, South Carolina, Colorado, South Dakota, Georgia, Hawaii, Kansas, Kentucky, Maryland, Massachusetts, Minnesota, Missouri, New Mexico, Ohio, Oklahoma, Pennsylvania, Vermont und Wisconsin.

Weniger günstige Staaten

Parallel zu den offen Leihmutterschaftsfreundlichen Staaten sind andere nicht so sicher oder verbieten und bestrafen sogar bestimmte Praktiken wie kommerzielle Verträge.

Bundesstaaten in denen Leihmutterschaft möglich, aber Vorsicht geboten ist, wie zum Beispiel Arizona, Idaho, Indiana, Iowa, Montana, Nebraska, Tennessee oder Wyoming.

Zu dieser Gruppe gehören alle Staaten, in denen eine gewisse Unsicherheit über den Prozessverlauf besteht.

So kann es beispielsweise sein, dass es zu wenige Fälle von Leihmutterschaft gibt, um zu wissen, ob die Gerichte zu Gunsten der Wunscheltern urteilen. Manchmal sind dies Staaten, in denen das Gerichtsurteil stark durch die genetische Beziehung bedingt ist. Es kann auch vorkommen, dass das Gesetz festlegt, dass der Leihmutterschaftsvertrag null und nichtig ist, wie zum Beispiel in Indiana oder Nebraska.

Aus diesem Grund sollten Wunscheltern, die in eines dieser Staaten reisen wollen, vorsichtig sein und sorgfältig prüfen, ob sie die Anforderungen erfüllen.

Dies ist der Fall in Alaska, Arizona, Idaho, Indiana, Iowa, Mississippi, Montana, Nebraska, Tennessee, Virginia und Wyoming.

Staaten, in denen Leihmutterschaft verboten oder strafbar ist

Kein Staat in den Vereinigten Staaten verbietet jemals vollständig die Leihmutterschaft, sind aber überhaupt keine empfohlenen Ziele.

In Louisiana sind Beschränkungen so stark, dass nur verheiratete heterosexuelle Paare Zugang zur Leihmutterschaft haben. In Michigan, New Jersey und New York ist nur die altruistische Form möglich.

Für Michigan und New York ist die Teilnahme an einer kommerziellen Leihmutterschaft sogar ein Straftatbestand.

In New York kann beispielsweise eine Geldstrafe von bis zu 10.000 Dollar gegen die Wunscheltern verhängt werden. Darüber hinaus gelten alle Personen, die als Vermittler in der Leihmutterschaft tätig werden, als mitschuldig und werden auf die gleiche Weise bestraft.

In Michigan können Wunscheltern mit einer Geldstrafe von bis zu 50.000 Dollar bestraft und zu bis zu einem Jahr Gefängnis verurteilt werden.

Wie viel kann es kosten?

Der Preis für einen Leihmutterschaftsprozess in den Vereinigten Staaten ist der höchste im Vergleich zu anderen gängigen Ländern wie Kanada, Russland oder der Ukraine. Die Gesamtkosten variieren etwa zwischen 95.000 und 280.000 US-Dollar (oder zwischen 80.000 und 240.000€), abhängig von Faktoren wie:

  • Notwendige Eizellenspenden und/oder Samenspenden
  • Bundesstaat, in dem die Leihmutterschaft durchgeführt wird
  • Anzahl der notwendigen IVF-Versuche, bis Leihmutter schwanger wird
  • Zusätzliche Techniken im IVF-Prozess (z.B. PID oder Präimplantationsdiagnostik)
  • Bedingungen der Leihmutter
  • Agenturpreise
  • Kosten und Aspekte, die von der abgeschlossenen Krankenversicherung übernommen werden
  • Anzahl der Reisen, die zukünftige Eltern unternehmen müssen

Neben der Berücksichtigung dieser Aspekte ist es wichtig zu beachten, dass eine Schwangerschaft keine mathematische Angelegenheit ist. Während der Schwangerschaft oder nach der Geburt können zahlreiche unvorhergesehene Ereignisse oder Komplikationen auftreten, die die Kosten erhöhen können.

Ein Beispiel dafür ist die Geburt von Frühgeborenen oder von Babys mit irgendeiner Anomalie, die sie zwingt, mehrere Tage oder sogar Wochen im Inkubator zu bleiben. Die Gesundheitsversorgung in den Vereinigten Staaten ist privat, so dass jeder Tag im Krankenhaus den Endpreis des Prozesses erhöht. Deshalb ist es so wichtig, die genaue Deckung Ihrer Versicherung zu kennen, bevor sie abgeschlossen wird.

Eizellen- und Samenspende

Die US-Reproduktionsvorschriften erlauben sowohl eine Eizellen- als auch Samenspende. Die meisten Staaten, oder zumindest die am beliebtesten in der Leihmutterschaft, bieten die Möglichkeit der Leihmutterschaft mit Gameten (Eizellen oder Sperma) von Spendern.

Generell verboten ist die traditionelle Leihmutterschaft, d.h. die bei der die Leihmutter auch diejenige ist, die die Eizellen liefert. Daher wird zur Befruchtung immer die In-vitro-Fertilisation (IVF) durchgeführt. Die Gameten stammen entweder von den Wunscheltern selbst oder von Spendern.

Im Falle einer Spende können die Spender entweder anonym, bekannt oder halb bekannt sein. Das bedeutet, dass zukünftige Eltern wählen müssen, ob sie eine Beziehung zum Spender/-in aufbauen, ihn/sie persönlich treffen, die Auswahl anhand von Fotos und Informationen treffen oder einfach nichts über die Person wissen wollen, die ihnen ihre Gameten geben wird.

Abzuschließende Krankenversicherung

Wie bereits erwähnt, ist die Gesundheitsversorgung in den Vereinigten Staaten privat, so dass Amerikaner im Allgemeinen eine Krankenversicherung abschließen, um ihre medizinischen Bedürfnisse zu decken. Aus diesem Grund ist, nach dem die Leihmutter gewählt wurde, der ersten Schritt zu prüfen, ob Ihre Krankenkasse die Leihmutterschaft übernimmt.

Für den Fall, dass die Versicherung der Leihmutter diesen Prozess nicht beinhaltet, müssen die Wunscheltern die daraus resultierenden Kosten tragen oder, wie üblicherweise empfohlen, die Kosten übernehmen, die bei der Hinzufügung der Leihmutterschaft zur Versicherungspolice der Leihmutter anfallen.

Es ist auch Pflicht, eine Lebensversicherung für die Leihmutter abzuschließen, die etwa 600$ kostet. Bei Todesfall der Leihmutter entschädigt die Versicherung ihre Familie mit 25.000 Dollar und die Wunscheltern mit etwa 100.000 Dollar.

Andererseits ist zu beachten, dass die Versicherung der Leihmutter die Kosten nach der Geburt nicht übernimmt. Da das geborene Baby nicht ihr Kind ist, werden die Kosten für das Kind nicht von ihrer Versicherung übernommen und daher ist es wichtig, eine spezielle Versicherung für das Neugeborene abzuschließen.

In diesem Sinne muss man beachten, was von der Versicherung abgedeckt wird und was nicht, damit es nicht zu unangenehmen Überraschungen kommt. Einige Beispiele für Dinge, die zu beachten sind: Einzel- oder Zwillingsschwangerschaft, enventuell notwendiger Inkubator, Frühgeburt, Operationssaal für das Neugeborene, etc.

Es ist wichtig, Fachanwälte während der Leihmutterschaft zu beauftragen, da sie die Details amerikanischer Versicherungen kennen.

Reise in die USA

Die für die Reise in die Vereinigten Staaten erforderlichen Unterlagen werden durch den U.S. Immigration and Nationality Act festgelegt. So brauchen deutsche Staatsbürger kein Visum für die Einreise in die Vereinigten Staaten zu beantragen, wenn ihre Reise touristischer oder geschäftlicher Natur ist und ihre Dauer 90 Tage nicht überschreitet. Dafür ist zwingend erforderlich:

  • Der Besitz eines maschinenlesbaren Reisepasses (E-Pass).
  • Vorlegung eines Rückflugtickets (Flugzeug oder Schiff)
  • In keine Kategorien fallen, die vom Gesetz als unzulässig definiert sind: Visaverweigerung aufgrund früherer Verhaftung oder Verurteilung wegen einer Straftat, strafrechtlicher Vorgeschichte usw.

Alle Deutschen, die in die Vereinigten Staaten reisen, um ihr durch Leihmutterschaft geborenes Baby abzuholen, müssen jedoch eine ESTA (Electronic System for Travel Authorization) beantragen. Dieses System wurde geschaffen, um die Sicherheitsmaßnahmen zu erhöhen, wenn ein ausländischer Staatsbürger das Land besucht.

ESTA wird online beantragt und besteht aus einem Analyse- und Auswahlverfahren nach den Angaben des Bewerbers. Es wird verwendet, um festzustellen, ob Sie im Rahmen dieses Programms in die USA reisen dürfen oder nicht. Es ist ein einfacher Prozess, der nur 5 bis 15 Minuten dauert.

Darüber hinaus ist es wichtig zu betonen, dass der ESTA-Antrag mindestens 72 Stunden im Voraus gestellt werden muss, da dies die maximale Zeit ist, die das Ministerium für nationale Sicherheit für seine Bearbeitung vorgesehen hat.

Fragen die Nutzer stellten

Ist die Leihmutterschaft in Florida erlaubt?

durch Dr. Mark P. Trolice (gynäkologe).

Natürlich. Florida ist eines der besten Reiseziele in den Vereinigten Staaten für Leihmutterschaft durch Eizellenspenden und auch für Adoption, da das Gesetz die Wunscheltern schützt.

Ist in den Vereinigten Staaten die Auswahl des Geschlechts erlaubt?

durch Dr. Mark P. Trolice (gynäkologe).

Die Geschlechtsbestimmung von Embryonen ist in den USA ein legales Verfahren und sehr einfach durch eine Embryonenbiopsie durchzuführen. Im Anschluss wird ein vollständiges Chromosomenscreening gemacht, bekannt als "PGT-A" (Präimplantations-Gendiagnose von Aneuploidien). Dazu werden mehrere Zellen aus der äußeren Schicht des Embryos entfernt. Im nächsten Schritt werden die Embryonen vitrifiziert (eingefroren), während die entnommenen Zellen im Labor analysiert werden. In diesem Schritt werden alle Chromosomen des/der Embryonen untersucht, was wiederum die Bestimmung des Geschlechts der Embryonen ermöglicht, so dass die Patienten schließlich einen chromosomisch normalen Embryo des gewünschten Geschlechts haben.

Warum ist die Leihmutterschaft in Kalifornien teurer als in anderen Bundesstaaten?

durch Natalia Alvarez (projektmanagerin von babygest).

Kalifornien war der Pionierstaat in der Leihmutterschaft, wo sie seit mehr als 30 Jahren durchgeführt wird. Rechtliche Klarheit und langjährige Tradition haben dazu geführt, dass sich die besten Agenturen und Kliniken der Welt in diesem Bundesstaat etabliert haben. Darüber hinaus hat die starke Nachfrage nach freiwilligen Leihmüttern dazu geführt, dass große Summen als Ausgleich angeboten werden.

Diese beiden Faktoren (große und renommierte Kliniken und eine hohe Nachfrage nach Leihmüttern) sorgen dafür, dass der Prozess in Kalifornien kaum unter 100.000€ durchzuführen ist. Wenn wir uns für kleine Agenturen und Kliniken im Landesinneren der Vereinigten Staaten entscheiden, könnten die endgültigen Kosten bei etwa 80-90.000 € liegen.

Wenn ich mich für eine Kinderwunschklinik in den USA entscheide, muss diese im selben Bundesstaat sein wie die Leihmutter?

durch Natalia Alvarez (projektmanagerin von babygest).

Auf keinen Fall. Tatsächlich ist es nicht üblich, dass die Leihmutter in der gleichen Region oder im gleichen Staat wohnt, in dem sich die Klinik befindet. Amerikanische Leihmutterschaftsagenturen beschränken ihre Suche nach Kandidatinnen nicht auf ihren Staat, sondern arbeiten in der Regel mit Sozialarbeitern zusammen, die im ganzen Land oder im Großteil des Landes nach Leihmüttern suchen. Die Entfernung stellt kein Hindernis dar, denn die Leihmutter muss im Prinzip wenn alles gut geht, nur zweimal in die Klinik fahren. Das erste Mal für eine Routinekontrolle mit dem Gynäkologen der Klinik für ein paar Stunden und das zweite Mal für 2-4 Tage, um den Embryotransfer durchzuführen.

Was kostet eine Leihmutterschaft in den USA?

durch Natalia Alvarez (projektmanagerin von babygest).

Die Preise einer Leihmutterschaft in den USA hängen von verschiedenen Faktoren wie Situation und Bundesstaat ab. Auf alle Fälle liegen die Preise bei 100.000-150.000€.

Wie ist die amerikanische Gesetzeslage zur Leihmutterschaft?

durch Natalia Alvarez (projektmanagerin von babygest).

Wie Sie im Artikel sehen können, ist Leihmutterschaft in den USA nicht allgemein geregelt, denn jeder Staat hat seine eigene Gesetzgebung. Es gibt Gesetze, die der Leihmutterschaft förderlich sind, während andere sie verbieten oder ihrer gleichgültig sind.

Im Allgemeinen unterliegen die USA dem angelsächsischen Recht, das als das durch Gerichtsurteile geschaffene Recht bezeichnet wird.

Für Sie empfohlen

Wie wir erwähnt haben, ist die USA das sicherste Land, jedoch gleichzeitig auch das teuerste. Wollen Sie mehr darüber wissen? Lesen Sie mehr zu den Ausgaben der Leihmutterschaft über diesen Link: Kosten einer Leihmutterschaft.

Der größte Vorteil der USA ist das Anerkennungsverfahren, das über ein Gerichtsurteil durchgeführt wird. Dadurch können Wunscheltern bei der Rückkehr nach Deutschland ihr Kind in das Zivilstandsregister eintragen lassen und werden so die rechtlichen Eltern. Hier können Sie mehr dazu lesen: Gerichtsurteil für die Anerkennung bei Leihmutterschaft.

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Literaturverzeichnis

Creative Family Connections LLC. Gestational Surrogacy Law across the Unitated States. (Link)

Kiran M. Perkins, Sheree L. Boulet, Aaron D. Levine, Denise J. Jamieson and Dmitry M. Kissin. Differences in the utilization of gestational surrogacy between states in the U.S. Reprod Biomed Soc Online. 2018 Apr; 5: 1–4.

Ovodonante.com, 2015. Egg donation in the U.S, Andrea Rodrigo, https://ovodonante.com/donacion-de-ovulos-en-estados-unidos/

VIAJE JET. Anforderungen um in die USA einzureisen und die ESTA zu beantragen, https://www.viajejet.com/requisitos-para-viajar-a-estados-unidos-solicitud-esta/

Fragen die Nutzer stellten: 'Ist die Leihmutterschaft in Florida erlaubt?', 'Ist in den Vereinigten Staaten die Auswahl des Geschlechts erlaubt?', 'Warum ist die Leihmutterschaft in Kalifornien teurer als in anderen Bundesstaaten?', 'Wenn ich mich für eine Kinderwunschklinik in den USA entscheide, muss diese im selben Bundesstaat sein wie die Leihmutter?', 'Was kostet eine Leihmutterschaft in den USA?' Und 'Wie ist die amerikanische Gesetzeslage zur Leihmutterschaft?'.

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Autoren und Mitwirkende

Dr. Mark P. Trolice
Dr. Mark P. Trolice
Gynäkologe
Doktor der Medizin, spezialisiert auf Gynäkologie und Geburtshilfe, von der Rutgers Robert Wood Johnson Medical School of New Jersey (USA). Außerordentlicher Professor an der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe der University of Central Florida College of Medicine. Direktor der Fertilitätsklinik: The IVF-Center. Titel des besten Arztes in Amerika Mehr über Dr. Mark P. Trolice
Zulassungsnummer in Florida: ME 78893
 Natalia Alvarez
Natalia Alvarez
Projektmanagerin von Babygest
Abschluss in Wirtschaftswissenschaften an der Universität von Alicante. Sie verfügt über mehr als 9 Jahre Erfahrung im Bereich der assistierten Reproduktion und war Schöpferin und Leiterin der ersten Messe für assistierte Reproduktion in Spanien. Sie ist die Direktorin von Babygest und ist eine Expertin auf dem Gebiet der Leihmutterschaft, weil sie in all diesen Jahren die Möglichkeit hatte, hunderte von realen Fällen von Paaren kennenzulernen, die Behandlungen für Leihmutterschaft durchgeführt haben, und kennt die besten Fachleute und internationalen Kliniken. Mehr über Natalia Alvarez
Auf deutsch angepasst von:
 Romina P.
Romina P.
Babygest Staff
Chefredakteurin und Übersetzerin für die englische und deutsche Ausgabe von Babygest. Mehr über Romina P.

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