Schwangerschaftstestergebnis: die häufigsten Symptome

durch (embryologin) Und (babygest staff).
Aktualisiert am 23/09/2019

Der letzte Schritt bei der Kinderwunschbehandlung (künstliche Befruchtung oder IVF) ist der anschließende Schwangerschaftstest. Dieser Zeitraum erstreckt sich über 12-14 Tage und ist gekennzeichnet durch Angst vor einem negativen beta-hCG-Ergebnis.

Beim beta-hCG handelt es sich um das Schwangerschaftshormon. In diesem Artikel werden wir über dieses Hormon und seine Symptome sprechen. Wir werden auch einige Tipps zur Bewältigung der 2-wöchigen Wartezeit geben.

Was ist das beta hCG?

Dies ist die Beta-Untereinheit des Hormons hCG (Humanes Choriongonadotropin), umgangssprachlich als Schwangerschaftshormon bekannt.

Es wird vom Embryo im Blastozystenstadium nach der Implantation in die Gebärmutterschleimhaut freigesetzt, in der der Embryo haftet, um seine Entwicklung fortzusetzen. Dies geschieht unabhängig davon, ob die Befruchtung im Körper der Frau stattfindet (natürliche Schwangerschaft und künstliche Befruchtung) oder in vitro.

Der sich einnistende Embryo befindet sich im Blastozystenstadium, das zwischen dem 5. und 6. Tag nach der Befruchtung eintritt.

Wir finden zwei Zelltypen vor:

Interne Zellmasse (IZM)
Zellen es, die den Embryo selbst schaffen.
Das Trofoectoderm
Zellen, die während der Schwangerschaft die Plazenta und andere notwendige Elemente hervorrufen

Es sind die Trofoectoderm-Zellen, die für die Embryoimplantation und die anschließende Produktion des hCG-Hormons verantwortlich sind.

Die Funktion dieses Hormons ist es, den Gelbkörper zu erhalten. Dies ist eine Struktur des Eierstocks, die sich nach dem Eisprung aus dem Follikel bildet.

Seine Funktion ist es, die Produktion von Progesteron aufrechtzuerhalten, damit die Schwangerschaft richtig verläuft. Der Follikel ist die Eierstockstruktur in der die Eizellen reifen.

Symptome während der zweiwöchigen Wartezeit

Während der Zeit, bis ein Schwangerschaftstest durchgeführt werden kann, kann eine Frau eine Reihe von Symptomen spüren. Die häufigsten darunter sind:

  • Krämpfe
  • Erhöhter Harndrang
  • Schwerfälligkeit und Erschöpfung
  • Klarer oder gelber Vaginalausfluss
  • Lendenschmerzen
  • Schwellung
  • Übelkeit
  • Leichte Blutungen

Diese Empfindungen können mehr oder weniger intensiv auftreten und sind unabhängig von einer Schwangerschaft. Das bedeutet, dass diese Symptome nicht unbedingt ein Hinweis darauf sind, dass sich eine Schwangerschaft eingestellt hat. Genau verhält es sich, wenn keine Symptome spürbar sind- das bedeutet nicht, dass sich keine Schwangerschaft eingestellt hat.

Außerdem sind diese den postmenstruellen Syndromen sehr ähnlich, was zu Verwirrung führen kann.

Daher kann eine Schwangerschaft aufgrund von Symptomen während der 2 Wochen nicht bestätigt oder ausgeschloßen werden, weshalb die Patientin auf das Ergebnis des Schwangerschaftstests warten sollte.

Tipps bis zum Schwangerschaftstest

Während der etwa zwei Wochen, die die Wartezeit dauert, ist es normal, dass sich die Frau nervös, unruhig und ängstlich fühlt, um zu wissen, ob die Schwangerschaft stattgefunden hat oder nicht. Hier sind einige Tipps aufgeführt, wie Sie die Wartezeit am besten überstehen:

  • Beschäftigen Sie sich und gehen Sie ihrem Alltag nach. Absolute Ruhe wird nicht empfohlen (außer wenn Ihr Arzt es Ihnen sagt).
  • Besessen Sie sich nicht von möglichen Symptomen.
  • Es ist zwar wichtig, auf jedes Ergebnis vorbereitet zu sein, aber es wird empfohlen, dass Sie keine Vorstellung von einem positiven oder negativen Ergebnis bekommen.
  • Bewahren Sie eine positive und entspannte Einstellung.
  • Bitten Sie um Unterstützung von Familienangehörigen und Freunden. Darüber zu sprechen ist praktisch.
  • Lassen Sie sich psychologische Hilfestellung bei Angstzuständen oder Stress geben.
Entscheidend ist die Ruhe und die Vermeidung von Besessenheit oder die Suche nach Anzeichen für ein bestimmtes Ergebnis des zukünftigen Schwangerschaftstests.

Es ist auch sehr wichtig, dass die Frau auf den richtigen Zeitpunkt wartet, um den Test zu machen und ihn nicht vorher zu Hause macht. Dies kann zu fehlerhaften Ergebnissen führen, insbesondere zu falschen Negativen, aber auch zu falschen Positiven.

Zweiwöchige Wartezeit in der Leihmutterschaft

Leihmutterschaft ist eine assistierte Reproduktionstechnik, durch die eine Frau zustimmt, das Kind einer anderen Person auszutragen.

Dies geschieht in der Regel durch einen In-vitro-Fertilisationsprozess (IVF). So werden die mit den Gameten (Eizellen und Sperma) der zukünftigen Eltern oder Spender erzeugten Embryonen in die Gebärmutter der zu erwartenden Schwangeren, der so genannten Leihmutter, übertragen.

Sie wird auch als Leihgebärende genannt, da sie eigentlich nicht ihre Mutterschaft ausleiht, sondern eher die Fähigkeit zu gebären.

In dieser Reproduktionsbehandlung fiebern während der zweiwöchige Wartezeit sowohl die Leihmutter als auch die Wunscheltern mit. Letztere sind jedoch besonders gespannt auf das Ergebnis des Schwangerschaftstests, da dieser den Beginn ihrer Reise in Richtung Vaterschaft/Mutterschaft markiert.

Trotz der Angst ist es wichtig, dass sich die zukünftigen Eltern dessen bewusst sind, dass die Leihmutter den Test zum richtigen Zeitpunkt durchführen muss und dass sie diese nicht unter Druck setzen.

Fragen die Nutzer stellten

Muss man nicht so lange auf das Schwangerschaftstestergebnis warten, wenn es sich um einen Blastozystentransfer handelt?

durch Andrea Rodrigo (embryologin).

Embryone im Blastozystenstadium nisten sich schneller ein, weshalb man nicht so lange auf das Schwangerschaftstestergebnis warten muss. Trotzdem empfiehlt es sich, bei Blastozysten mindestens 10-12 Tage abzuwarten.

Welche Symptome tauchen auf, während auf das Schwangerschaftstestergebnis gewartet wird?

durch Andrea Rodrigo (embryologin).

Sollte sich eine Schwangerschaft einstellen, machen sich während der Wartezeit deutlichere Symptome erkennbar. Wie wir jedoch im Text erwähnt haben, sind die Empfindungen bei jeder Frau unterschiedlich und die Intensität mit der sie die Symptome erlebt, mehr oder weniger stark ausgeprägt. Von daher ist dies nicht immer ein Hinweis auf ein positives bzw. negatives Ergebnis beim Schwangerschaftstest.

Unterscheiden sich die Schwangerschaftsanzeichen nach einer IVF von denen einer künstlichen Befruchtung?

durch Andrea Rodrigo (embryologin).

Grundsätzlich müssen die Symptome bei Frauen je nach angewandter Kinderwunschbehandlung nicht variieren. Da jedoch in der Regel höhere Dosen von Medikamenten bei der IVF verwendet werden, ist es möglich, dass einige Frauen unterschiedliche oder intensivere Symptome haben.

Auf jeden Fall ist es wichtig zu wissen, dass nach einer Implantation die Schwangerschaft nach einer Reproduktionbehandlung genauso verläuft wie bei einer Schwangerschaft, die auf natürliche Weise erfolgt ist.

Für Sie empfohlen

In diesem Artikel haben wir über die Phase von der Behandlung bis zum Schwangerschaftstest gesprochen. Wenn Sie mehr Informationen über diesen Test wünschen und den besten Zeitpunkt dafür erfahren möchten, empfehlen wir Ihnen, diesen Link zu besuchen: Wie funktioniert ein Schwangerschaftstest?

Außerdem haben wir kommentiert, dass es in Fällen von Leihmutterschaft die Leihmutter ist, die schwanger wird und somit diejenige, die auf den richtigen Zeitpunkt für den Schwangerschaftstest warten muss. Wenn die Schwangerschaft positiv ist, muss sie einer strengen Schwangerschaftskontrolle unterzogen werden und die zukünftigen Eltern über die Veränderungen und den Verlauf der Schwangerschaft informieren. Möchten Sie wissen, wie diese Schwangerschaftsüberwachung erfolgt? Finden Sie es hier heraus: Wie läuft die Schwangerschaft der Leihmutter ab?

Schließlich haben wir betont, wie wichtig die Unterstützung von Familie und Freunden ist. Bei einer Leihmutterschaft ist es empfehlenswert, dass sich die Leihmutter und die Wunscheltern sich gegenseitig unterstützen. Dies hängt jedoch vom Grad der Beziehung zwischen ihnen ab. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, empfehlen wir Ihnen diesen Artikel zu lesen: Welche Art von Beziehung zur Leihmutter sollte ich wählen?

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Literaturverzeichnis

Autoren und Mitwirkende

 Andrea Rodrigo
Andrea Rodrigo
Embryologin
Abschluss in Biotechnologie von der Polytechnischen Universität Valencia (UPV) mit Master-Abschluss in Biotechnologie der assistierten menschlichen Reproduktion, unterrichtet von der Universität Valencia in Zusammenarbeit mit dem Valencianischen Institut für Unfruchtbarkeit (IVI). Postgraduierte Expertin für medizinische Genetik. Mehr über Andrea Rodrigo
Auf deutsch angepasst von:
 Romina P.
Romina P.
Babygest Staff
Chefredakteurin und Übersetzerin für die englische und deutsche Ausgabe von Babygest. Mehr über Romina P.

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